Reform des Psychotherapeutengesetzes

Im Herbst 2019 wurde das neue Psychotherapeutengesetz (PsychThG) verabschiedet und trat 01.09.2020 nun in Kraft. Mit dieser Gesetzesreform ändert sich der Ausbildungsweg für angehende Psychotherapeut*innen, die nach diesem Stichtag ihr Studium begonnen haben.

Was das konkret für euch bedeutet und was sich genau geändert hat, erfahrt ihr auf der Website der PsyFaKo (https://psyfako.org/index.php/psychthg-reform/ ) oder des BDP-S (https://www.bdp-verband.de/bdp-s/die-sektion/sektionsarbeit-bdp-studierende/psychthg/ ).

EINFÜHRUNG DER NEUEN STUDIENGÄNGE

Auch wenn die Reform des PsychThG bereits im Herbst 2020 auf Bundesebene in Kraft trat, wurde die Finanzierung und Einführung der neuen Studiengänge auf die Bundesländer ausgelagert. Das Land Baden-Württemberg hat den Universitäten noch immer keine Finanzierungszusage gegeben, auch wenn die Universitäten mit den zuständigen Ministerien schon seit über einem Jahr verhandeln.

Wir als Psychologie-Fachschaft der Universität Freiburg haben uns deshalb mit den anderern Fachschaften Psychologie Baden-Württembergs (Universitäten Heidelberg, Konstanz, Mannheim, Tübingen und Ulm) zusammengetan und setzen uns seit längerem für das Thema ein:

Aktuell:
Die Baden-Württemberger Psychologiefachschaften planen gemeinsam eine Kundgebung. Genauere Infos folgen in Kürze.

23.02.2021
Im Landtag lief eine kleine Anfrage der Abgeordneten Gabi Rolland (SPD) zum Thema Finanzierung der approbationskonformen Studiengänge. Zur Antwort der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst verfassten wir eine Stellungnahme.

17.02.2021
In Zusammenarbeit mit dem BDP-S und der PsyFaKo verfassen die Psychologiefachschaften der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Konstanz, Mannheim, Tübingen und Ulm eine Pressemitteilung.

05.02.2021
#ReformiertNichtsPassiert Wir starten eine Petition an das Finanzministerium. Diese findet ihr unter folgendem Link: https://www.change.org/finanzierung-psychotherapiestudiengänge

27.01.2021
Die Planungen für die neuen Studiengänge an den Universitäten sind schon weit fortgeschritten. Für eine Einführung zum WS21/22 muss bald die Finanzierung sichergestellt sein, sodass die Universitäten ausreichend Zeit haben, die Uniinternen Gremien zu durchlaufen und die neuen Prüfungsordnungen, Modulpläne und Praktikumsordnungen zu verabschieden. Von der Landesregierung gibt es jedoch immernoch keine Finanzierungszusage. Wir haben, wieder in Zusammenarbeit mit den anderen Baden-Württemberger Psychologiefachschaften, eine neue Stellungnahme verfasst, um auf die Dringlichkeit und Relevanz der Thematik aufmerksam zu machen.

25.09.2020
Auf Seiten der Landespolitik gibt es immer noch keine Finanzierungszusage für die Psychotherapiestudiengänge Baden-Württembergs. Deswegen haben wir uns mit den Heidelberg, Konstanz, Mannheim, Tübingen und Ulm zusammengetan um in einer Stellungnahme eine möglichst schnelle Finanzierungszusage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und des Sozialministeriums für den neuen Studiengang und für die Nachqualifizierung der Kohorte 2020/21 sowie bereits eingeschriebener Kohorten zu fordern.

Bei uns in Freiburg werden im WS 2020/21 erstmals schon vom StuRa finanzierte Nachqualifizierungsmöglichkeiten angeboten, damit diese fortgeführt werden können bedarf es jedoch der Finanzierung durch das Land.